Additive Fertigung in der Automobilbranche

Von Hamburg bis Turin lässt eine Erfindung die Automobilisten aufhorchen: Fiat Chrysler Automobiles (Jetzt Stellantis) und die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT entwickelten gemeinsam ein 3D-gedrucktes Radaufhängungssystem mit integriertem Bremssattel für einen FCA-Sportwagen. Das Bauteil steht symbolisch für den Einstieg in den serienmäßigen 3D-Druck von Fahrzeugkomponenten von FCA. Doch die 3D-gedruckte Radaufhängung mit integriertem Bremssattel, die weltweit erste ihrer Art, ist erst der Anfang: Sie ist der Ausgangspunkt für viele andere Projekte.

Was bereits heute in der Automobilbranche mit additiver Fertigung möglich ist und welche Herausforderungen für Material- und Prozessentwicklung sowie Qualitätssicherung dabei entstehen, stellt Jochen Loock vom Fraunhofer IAPT aus Hamburg vor. Nach dem Impuls besteht die Möglichkeit an der regen Diskussion teilzunehmen.

 

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Wann geht's los?

01 Dec 2021 4:00 PM - 5:00 PM

Online-Seminar

Referent

Jochen Loock

Jochen Loock

Automotive Business Development & Consultant
Fraunhofer IAPT, Hamburg

Jochen Loock ist Wirtschaftsingenieur und seit 6 Jahren aktiv in der Additiven Fertigung. Nach seinem Studium 2016 startete er am Fraunhofer IAPT (damals Laser Zentrum Nord) und war vier Jahre verantwortlich für die Additive Academy. In dieser Zeit trainierte er 1.500 Ingenieure aus namenhaften Unternehmen in der Luftfahrt, Automobilindustrie und Maschinenbau. Seit 2021 ist Jochen Loock verantwortlich für das Business Development in der Automobilbranche und zusätzlich tätig im Consulting. Unter anderem war er Projektleiter für ein umfassendes Innovationsprojekt zum Wissenstransfer mit Fiat-Chrysler Automotives (jetzt Stellantis), welches zum Ziel hatte additive Fertigung in dem Konzern zu industrialisieren.

3D-gedrucktes Radaufhängungssystem mit integriertem Bremssattel für einen FCA-Sportwagen. © Fraunhofer IAPT​​​​​​

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Michael Löffler

loeffler@vs.ihk.de

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